Allgemein

American Bartender School Europe

Völlig überwältigt, gespannt und höchst erfreut wurde ich durch einen Anruf am Frühstückstisch. Bettina Diehl, Besitzerin der “American Bartender School Europe” war am Telefon.
Nach einigen Telefonaten im Januar gab sie mir heute früh das OK für eine Zusammenarbeit als Dozent in der American Bartender School.

Dies´ war die Barschule, die ich vor fünf Jahren auswählte, um meinen Kurs zum Barmeister IHK zu absolvieren.
Aber selbst ein Barmeister muss noch vieles lernen – und so habe ich erst seit meinem Titel mein Wissen richtig weit in die Tiefen ausgebreitet. Und genau dies´ kommt mir nun zu Gute.

Es ist mir eine EHRE weitere angehende Barmixer und Barmeister für ihre Prüfung vorzubereiten und mit frischem und fundiertem Wissen über ihr Handwerkszeug auszustatten.

Man kann niemals genug wissen, um dem Gast den größten Reichtum zu bieten – den Genuss.

Ich freue mich auf viele interessante Schüler und zukünftige Meister.

See you at american bartender school ;-)

MEHR INFO

Servicequalität – hä?

Wenn ich zu einem Schneider gehe um mir ein Tweedjacket zu bestellen, erwarte ich von meinem Ansprechpartner, dass er oder sie genau weiß, was er oder sie zu tun hat, um mir als Kunden meinen Wunsch hundertprozentig zu erfüllen. Dafür zahle ich, bin glücklich und komme gerne wieder…
Gehe ich des abends mit meiner Begleitung in ein Hotel, ein Restaurant oder eine Bar mit meiner Vorstellung, wie der Abend werden sollte, erwarte ich von meinem Ansprechpartner, dass er oder sie ebenso genau weiß, was zu tun ist, um mich zufriedenzustellen. Da dies´ aber weniger Notwendigkeit ist, sondern Freizeit – darf ich als Kunde obendrein auch noch angenehm überrascht werden, um mit einem Lächeln auf den Lippen zu bezahlen und auch gerne wiederzukommen.
Ist dieser Vergleich zweier Arbeitsfelder denn so weit hergeholt??
OK – der Schneider macht definitiv eine Ausbildung, um etwas von seinem Beruf zu verstehen. Der Barmann, der Kellner, bis hin zum Supervisor ist reine Herzenssache und bedingt nicht zwingend einer Berufausbildung. In den meisten Fällen der Berufswahl in der Gastronomie ist nicht einmal Leidenschaft mit im Spiel, sondern eher die Leichtigkeit des Geldverdienens.
Und genau hier haben wir den casus cnactus – Der Auszubildende eines Ausbildungsberufes kann, um seine kleine Vergütung aufzustocken, einfach in das Café an der Straßenecke hineinspazieren und nach einem Aushilfsjob fragen. Umgekehrt sieht es da schon etwas schwieriger aus. Der Kellner kann nicht in jeden xbeliebigen Laden spazieren und dort arbeiten.
Anthony Bourdain schrieb einst:”Die Gastronomie ist ein Strand für Piraten, Drogenabhängige und Vollidioten.”
Und genau diese Aussage kann ich seit 16 Jahren täglich bestätigen – die besten Gastronomen sind diejenigen, die genau diese Aussage nicht bestreiten.
Leider aber sind wohl 90 % der Kellner und Barleute nur auf die Wohltätigkeit ihres Arbeitgebers aus, um am Ende des Monats mit möglichst wenig körperlichem und geistigem Einsatz ihren Lohn einzustecken.
Und solange der gastronomische Arbeitgeber sich nicht darüber wundert, dass er keine gute Mundpropaganda seiner Gäste erfährt, dass außerdem nur ein Getränk pro Gast verkauft wird und obendrein die Tische und Stühle und der ganze Rest der Ladeneinrichtung kleben und vor Dreck starren, darf er sich erst recht nicht wundern, dass er trotz günstigem Personaleinsatzfaktor trotzdem keinen Gewinn macht und somit nach spätestens 12 Monaten sein Lokal wieder schließen muss. Das günstige Personal kümmert sich wenig darum und heuert einfach in der Eisdiele nebenan an.

Mit Qualität behalte ich vielleicht meine Gäste, aber Umsatz mache ich durch ENGAGIERTES Personal. Egal in welchem Ambiente, welchem Konzept!
Die Servicequalität bringt mir Umsatz.

Um die Leistung zu erhöhen, muss ich den Motor tunen, das weiß jeder Schrauber. Wer ist der Motor eines Restaurants, eines Cafés, einer Bar? Richtig, das Personal.

Wenn Sie als Gastronom gerne etwas Gutes für Ihren Umsatz machen möchten, dann gönnen Sie Ihrem Personal ein Tuning, damit es besser und effektiver läuft – melden Sie sich gerne bei uns…

MEHR INFO

Beezkiz 1/12

Die erste Abfüllung dieses Jahres ist fertig…
Da Beezkiz noch sehr neu auf dem Markt ist, kann man diesen köstlichen Honiglikör bisher nur an einigen Quellen beziehen.
Solltet Ihr eine unserer drei Flaschengrößen genießen wollen, nehmt einfach Kontakt mit uns auf und wir finden einen Weg, wie die Biene zu Euch findet.
Beezkiz ist erhältlich in 40 ml für 2,50 €, in 200 ml für 5,99 € und für 11,99 € gibt’s 500 ml.
Einfach anrufen, oder mailen und der Kuss der Biene kommt geflogen.
Süße Grüße :-)

MEHR INFO

Beezkiz [bi:skis], gen.; der Kuss der Biene

“Kannst Du für den Honig meines Vaters ein Likörrezept entwickeln?” So lautete der erste Satz des ersten Anrufes von Jens Albersmann, eines smarten Mitarbeiters aus vergangenen Tagen.

Seit dieser Frage im August ist eine Menge geschehen. Etwa 20 kleine Ansätze in Marmeladengläsern wurden gemacht, jeder Ansatz mit anderer Grundspirituose und unterschiedlichen Gewürzen und Fruchtextrakten. Die Orange hat gewonnen…

Während die Ansätze für etwa sechs Wochen zogen und ich mich über gesetzliche Vorgaben und Zubereitungstipps kümmerte, machten wir uns Gedanken über Zielgruppe, Variationen, Design und letztlich eine deadline für die Markteinführung.

beezkiz honiglikör

Wir einigten uns auf den 11.11.2011 um die erste Charge in Flasche mit Korken und Etikett verkaufen zu können. Beezkiz sollte der Name werden für unseren Honiglikör mit Orangengeschmack. Das Etikett wurde von Jessica Donath entworfen und in meiner Nachbarschaft gedruckt, Flaschen wurden bestellt, während der erste große Ansatz in der Brennerei Druffel vor sich hin ruhte.

Bei Druffel machte ich gerade ein dreimonatiges Praktikum, um nach 15 Jahren des gewerblichen Flaschenleerens, zu lernen wie man Flaschen füllt. Jochen Druffel war ein erstklassiger und gewissenhafter Lehrmeister, mit dessen Hilfe uns ein elegantes und ausdrucksstarkes Likörrezept gelang.

Nun steht die Marke Beezkiz gesund am Markt und viele weitere Schritte sind geplant.

Zwischen Nikolaus und Weihnachten habe ich die erste Variation angeboten – Beezkiz mit Lebkuchen, zweimal ausverkauft… Ab Januar wird es zum Honiglikör mit Orange wieder eine neue Variante geben, das bleibt aber noch ein wohlbehütetes Geheimnis…

Beezkiz wünscht Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein tolles neues Jahr…

 

MEHR INFO

Eine kleine Honigbiene

Eine irre Idee brachte eine kleine Biene ans Licht,

Süß und fruchtig, voller Liebe und Genuss,

Mischbar, pur und ohne Verdruss.

Doch zu viel davon, das gibt es nicht,

Denn was haben wir von einem Bienenschwarm im Wohnzimmer.

Fliegen muss die kleine Biene, und dank Euch allen wissen wir,

Ihr liebt das süße Tier…

Der Schwarm ist ausgerückt, ganz ohne Gewimmer.

Und nun braucht es eine kurze Weile,

bis frische Bienchen fliegen in Eile.

 

Vielen Dank Euch allen für Eure Freude am Kuss der Biene, bis bald und keine böse Miene, was bestellt ist ist bestellt und es geht noch viel mehr…

MEHR INFO

Die mobile Cocktailbar

Was bewegt einen Bartender dazu, seine sicheren vier Wände zu verlassen, sein halbes Lager in einen Transporter zu verfrachten und hinaus zu fahren – wohin auch immer??

Das klingt irgendwie nach Romantik, ist aber alles andere…

MEHR INFO

Die Mischerei ist umgezogen

Mischerei – Gastro Service moved!

Andere Gegend – gleicher Service!

Persönliches:
Geboren im Ruhrgebiet, aufgewachsen und gelernt im Münsterland, Horizont erweitert im Ruhrgebiet. Über dreißig Lebensjahre in drei Satzteile konzentriert. (Man weiß ja, dass ich gerne ausschweife, aber das ist leider nicht mehr Zeitgemäß, kurz knapp, knackig!!)

Mittlerweile kann ich auf acht interessante Jahre im Ruhrgebiet zurückblicken. Gewohnt und gearbeitet von Duisburg bis Unna.

MEHR INFO

Daniel beim WDR

You need to install or upgrade Flash Player to view this content, install or upgrade by clicking here.

MEHR INFO

Liköre 2011

Liköre sind wieder im Kommen. Niemals zuvor waren die Supermarktregale und die Rückbuffets der Bars so prall mit diesen leichten und traumhaften Genüssen gefüllt. Beinahe täglich gehen neue Produkte an den Markt, um den Menschen Freude oder Nutzen zu bringen, und selbstverständlich auch in der Hoffnung auf große Umsatzzahlen.

Woher kommt dieser Drang nach schier grenzenloser Produktvielfalt. Warum wird der Kunde im Supermarkt mit Gooseberry, Blackberry, Redberry, und unzähligen weiteren englisch betitelten Fruchtnamen bombadiert, die er selbst im Leben niemals im Original zu sehen oder zu schmecken bekommen wird? Und wie groß sollte aus Sicht der Spirituosenimporteure ein durchschnittliches Thekenregal sein?

MEHR INFO

Die Welt der Spirituosen

Für manchen Betrachter hat dieser Titel keinerlei Sinnigkeit, für manchen ist er halt kurz und prägnant, wiederum für mancheinen steckt in diesem kurzen Satz mindestens ein ganzes Leben…

Meine Wenigkeit zählt sich zu Typus Nr. 3. Aufgewachsen mit einer elterlichen, recht kräuterlastigen Kellerbar, welche relativ frühzeitig genauestens von mir inspiziert wurde, zusätzlich ausgestattet mit liebevollen Großeltern, die in einer Selbstverständlichkeit, während ihre frischen Früchte auf dem Herd zu Marmelade verkochten, mal eben den Weinballon und einige “RiverOrange” Flaschen mit ebensolchen Gartenfrüchten, ausgewählten Zuckern und dem guten alten Doppelkorn und auch zur passenden Frucht einen frechen Überseerum hinzufügten, um das ganze teilweise bis heute in den Tiefen der Kellerregale verschwinden zu lassen.

MEHR INFO

Elixirum Aperitivum

zur Zeit habe ich fast jeden Tag die Ehre, nette Flaschen zur Verkostung zu bekommen. Es klingelt: “Paketpost!”, der Postbote lächelt mittlerweile bei den Flaschenkartons und würde sich sicherlich gerne zur Verkostung dazugesellen.

Bei den meisten dieser Verkostungsexponate aus alten und neuen Tagen kann ich nur behaupten, dass ich definitiv den cooleren Job habe, wenn ich just aus dem Fenster schaue, wie der Postbote sein triefendes Fahrrad weiterschiebt und regentriefende Hunde und Herrchen mit verbissenen Gesichtern am Straßenrand entlanghasten. Ich drücke auf Play, um meine Nirvana Unplugged CD zu starten und schaue auf den Absender des neuen Paketes.

MEHR INFO

Von Piraten, Drogenabhängigen und Vollidioten

Der Sommer 2003 war der heißeste, den ich bisher erlebt habe. In meiner schönen Dachbodenwohnung habe ich mich täglich nur eine Stunde aufgehalten – nämlich zum kalt Duschen. Gewohnt und geschlafen habe ich auf dem Balkon neben einer schattenspendenden Birke, in der manchmal ein bis zwei Kinder vom anliegenden Spielplatz bis zu meiner “Sommerresidenz” hinaufkletterten um mich beim Lernen zu nerven. Es war nicht nur der heißeste, sondern auch der intensivste Sommer meines Lebens…

MEHR INFO

Zum neuen Jahr

Die Häufigkeit meines Schreibens war bisher nie die Größte, jedoch wenn – dann richtig und von Herzen.

Nachdem mir die festlichen Tage viel Zeit zur Besinnung geboten haben, war es unumgänglich, 18 Monate der Selbständigkeit zu billanzieren. Die vielen schlechten Tage einer frisch gegründeten Firma, mit viel Arbeit für wenig Lohn – den glanzvollen Aufträgen, ruhmreichen Aktionen und zukunftsweisenden Kooperationen.

MEHR INFO

Das 24. Meeting der GSA West Bartender

Lange ist es her, unser erstes Treffen dreier Barversierter, die sich noch nicht einmal kannten.

Ein Hilferuf aus Duisburg nach Berlin, zu Helmut Adam, dem Herausgeber des Mixology Magazins war der Anstoß. Ich wendete mich an Helmut, da ich die Barkultur im Ruhrgebiet nicht finden konnte und gerne etwas dafür tun wollte. Er gab mir den Kontakt von Jörg Kalinke/Drinkmix.de.

MEHR INFO

Barzirkel Ruhr Meeting VIII 2010

Es war ein tolles und motivierendes Treffen des Barzirkel Ruhr am gestrigen abend.
Wir trafen uns in meinem gemütlichen Büro und es wurde voll. Ebenso der Verkostungstisch.
Nach dem Aperetif Cocktail (einer Abwandlung meines “Pott meets Triobar”drinks) stellte uns Jürgen einen anspruchsvollen Auftrag für unser Projekt “Mischen im Pott” vor, danach konfrontierte uns Jörg mit Neuigkeiten aus der Szene und Genusswelt. Es wird viel geschehen, noch in diesem Jahr…

MEHR INFO

Daniel Biernatowski

You need to install or upgrade Flash Player to view this content, install or upgrade by clicking here.

MEHR INFO